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Ferienpass Pfaffenhofen Spieleentwicklung Workshop

Am 13. und 14. Oktober haben wir im Jugendzentrum Utopia einen Workshop zum Thema Spieleentwicklung veranstaltet. Ziel der Veranstaltung war es, Schülern die Themen Programmieren und Designen Näher zu bringen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Ferienzeit sinnvoll zu nutzen. Anmelden konnte man sich über den Ferienpass Pfaffenhofen. Der Kreisjugendring stellt darin jedes Jahr ein abwechlungsreiches Programm für Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren zusammen. Auch nächstes Jahr werden wir uns vorausichtlich wieder daran beteiligen.

Gestaltet wurde der Workshop von Informatik Student Daniel Lichtenstern, der sich auf die Simulations- und Spieleentwicklung für Virtual- und Augmented Reality spezialisiert hat. Die Inhalte wurden anfängerfreundlich in höchstens 15 minütigen Inputs erklärt. Dazwischen durften man selbst arbeiten und das gelernte Wissen direkt anwenden. Die Teilnehmer kennen jetzt die Bedienoberflächen von Unity und Blender, können erste 3D-Objekte modellieren und diese in Unity importieren. Auch Interaktionen wie Keyboardinputs oder Kollisonen von Objekten wurden behandelt. Dabei ist jedoch nicht nur die Umsetzung relevant, sondern auch das Hintergrundwissen, wie der Computer die Objekte berechnet und rendert. Die Schüler haben daher erste Einblicke in die Themen Matritzen und Arithmetik erhalten.

Für Essen und Getränke wurde gesorgt und der übrige Gewinn der Teilnahmegebühr von 20€ wird vorausichtlich zur Vereinsgründung der Open Project Community beitragen. Ein Verein ermöglicht uns Sponsoren zu akquirieren und damit mehr kostenlose Hackathons mit besseren Preisen veranstalten zu können.

Bilder

 

Erster Hackathon in Pfaffenhofen

Thema: Mittelalter

Nachdem das eintägige Hackfest mit Begeisterung aufgenommen wurde und die Nachfrage nach einer Fortsetzung hoch war, fand am 25. und 26. Mai der erste offizielle Hackathon in Pfaffenhofen statt. Als Rahmenthema wurde “3D-Spieleentwicklung” mit dem Fokus “Mittelalter” vorgegeben. Die Thematik “Mittelalter” soll den Teilnehmern die Möglichkeit geben einen ersten Anhaltspunkt zu finden, um schneller eine Projektidee zu entwickeln und die Kreativität anzuregen.  Insgesamt gab es 20 Teilnehmer im Alter von 10 bis 18 Jahren.
Auch einige Pressevertreter waren anwesend und haben weitere interessante Artikel über das Event veröffentlicht. Diese könnt ihr hier lesen:

Warum ein Hackathon?

Als Vorbild für unseren Ablauf und die Rahmenbediungungen dienen vergleichbare Events von großen Firmen und Universitäten. Die Technische Universität München (TUM) oder Ludwig Maximilian Universität (LMU) veranstalten regelmäßig Hackathons, um Studenten die Möglichkeit zu geben ihr Wissen in die Praxis umzusetzen, neue Innovationen zu erforschen, weitere Anwendungsbereiche dafür zu finden oder um Talente zu entdecken, zu fördern und zu kombinieren. Firmen verwenden diese Methode oft um neue Mitarbeiter zu rekrutieren, da die Teilnehmer eines Hackathon ihre Kompetenzen mit Freude preisgeben und sich in einem arbeitsähnlichen Umfeld mit vergleichbaren Bedingungen befinden. Teamkompetenzen wie Kommunikativität, Konfliktlösungsqualitäten oder Teamgeist werden hier sowohl gefördert als auch gefordert.
Wir von Open Project möchten Schüler möglichst früh auf diese Form des Recruitings vorbereiten und ihnen die Möglichkeit geben ihre überfachlichen Kompetenzen zu trainieren. Damit sollte der beruflichen Laufbahn fast nichts mehr im Wege stehen. Ein großes Problem bei der Berufswahl stellt oft mangelnde Erfahrung dar. Die meisten Abiturienten hatten während ihrer Schullaufbahn genau eine Woche Praktikum. Alle weiteren Informationen und Erfahrungen, die in die Berufswahl einfließen wurden oft theoretisch vermittelt und man hatte wenige Möglichkeiten sich richtig in einen Beruf hineinzuversetzen. Wie soll man sich so auf eine Richtung festlegen, die den weiteren Lebensverlauf entscheidend prägt? Ein Hackathon bietet die Möglichkeit sich in verschiedene Berufsfelder hineinzuversetzen und in die jeweilige Rolle für eine Zeit lang einzutauchen. Auch bei Teams aus 5 Personen kann die Rollenverteilung schon stark variieren. Bevorzugt man die Konzeption einer Idee, die grafische Umsetzung oder die Programmierung im Backend? – Oder vielleicht doch eher Frontend? Vielleicht liegt es einem am meisten das Projekt zu präsentieren und die Audienz dafür zu begeistern. Manchmal lohnt es sich auch aus seinem gewohnten Kompetenzfeld hinauszuwagen und etwas neues zu probieren. Denn wie Henry Ford einst sagte:

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.

Bilder:

 

Hackfest April 2018

Unter dem Titel “Low Poly” haben wir heute im Jugendzentrum Utopia ein Hackfest veranstaltet. Um 10 Uhr wurde das Programmierevent eröffnet, bei dem insgesamt 3 Teams mit jeweils 2 bis 5 Personen bis 20 Uhr Zeit hatten ein Projekt ihrer Wahl zu realisieren. Im Fokus standen die Programme Unity und Blender, mit denen sich schon nach kurzer Einarbeitungszeit spannende 3D Animationen, Spiele und Anwendungen erstellen lassen. Das Thema “Low Poly” galt als einzige Einschränkung und bedeutet, dass die verwendeten 3D Objekte möglichst wenig Polygone (Kanten) enthalten sollten.
Die zwischen 10 und 21 Jahre alten Teilnehmer haben das Wissen, das sie sich in zahlreichen Workshops angeeignet haben, angewendet um die Projekte umzusetzen. Dabei kam es zu einem regen Wissensaustausch, bei dem der Altersunterschied kaum noch eine Rolle spielte. Um das schöne Wetter nicht zu missen, wurden einige Snackpausen eingelegt, die genutzt wurden um sich gegenseitig besser kennen zu lernen und etwas Sonne zu tanken.
Bei einer Abschlusspräsentation wurden die Ergebnisse vorgestellt. Es ist beeindruckend, was in so kurzer Zeit realisiert werden konnte. Zu sehen war ein Labyrinth, durch das man navigieren konnte, ein Jump and Run Game, bei dem man als Fuchs durch viele Hindernisse hindurch einen Berg erklimmen muss, und einige beeindruckende Animationen und 3D Objekte. Ob es Programmieren, Designen oder auch einfach nur das Zusammenarbeiten mit anderen Teammitgliedern war – heute hat jeder etwas dazu gelernt.